Montag, 6. Mai 2013

Trading Signale 06.05.2013

  • EUR/USD - Seitwärtstrend
  • GBP/USD – bearish
  • NZD/USD - bearish 
  • USD/JPY –  bullish
  • USD/CAD – bullish 
  • AUD/USD – bearish 
  • DAX - bearish 
    Support: 7.760 / 70 | 8.030 / 80
    Resist: 8.230 / 00 | 8.146
     
  • GOLD – bearish

Wie der Markt wirklich funktioniert (Vortrag: Konto-, Mental- und Marktbedingungen...

Freitag, 3. Mai 2013

Trends

  • US – Dollar - bearisch
  • EUR/USD - bullish
  • GBP/USD – bullish
  • USD/JPY – bearish
  • USD/CAD – bullish – “Risk Off” Reaktion
  • AUD/USD – „Risk Off“ Reaktion – möglicherweise bearish
  • DAX - bearish
  • GOLD – bullish

Als ich jung war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben; jetzt, wo ich alt bin, weiß ich, dass es das Wichtigste ist.


Oscar Wilde

US ISM SERVICES AT 53.1 IN APR VS 54.0 EXPECTED, FACTORY ORDERS FALL 4.0% IN MAR VERSUS -2.9% EXPECTED.

US ISM SERVICES AT 53.1 IN APR VS 54.0 EXPECTED, FACTORY ORDERS FALL 4.0% IN MAR VERSUS -2.9% EXPECTED.

Arbeitslosenquote sinkt auf 7,5%


Arbeitslosenquote sinkt auf 7,5%

NFPs: 165K vs Expected 140K



NFPs: 165K vs Expected 140K

FOMC-Zinsentscheidung

FOMC-Zinsentscheidung

Bevor am Mittwoch die Vereinigten Staaten in den Fokus rücken, erwarten wir am Dienstag einige interessante Daten aus der Eurozone. Nach der Freude über die neue italienische Regierung überwog auch im weiteren Verlauf des ersten Handelstages der neuen Woche eher Optimismus – und das, obwohl die Daten alles andere als erfreulich waren. Gab die italienische Anleihe-Auktion noch wirklich Grund zur Freude, lehrten die Verbraucherpreise aus Deutschland eher das Fürchten lehren. Dies hat aber für die Märkte eine Vorfreude zur Folge: Die Zinssenkung der EZB ist heute zumindest mal nicht unrealistischer geworden, auch wenn ich glaube, dass eine solche Maßnahme nicht wirklich viel bewirken würde.
Die spannende Frage ist, ob sich die EZB von den Erwartungen des Marktes leiten lässt oder sich an die eigenen Statements hält, die eigentlich eher gegen eine Zinssenkung sprechen müssten. Ich habe dies ausführlich im Wochenausblick beschrieben. Vor der Zinsentscheidung des FOMC der Fed am Mittwoch und der EZB am Donnerstag, können wir uns am Dienstag zunächst ein gutes Bild von der wirtschaftlichen Lage in der Eurozone machen.

Auf Deutschland erscheint  schon 8 Uhr der GfK-Konsumklimaindex, den die Marktteilnehmer unverändert zum Vormonat erwarten. 8.45 Uhr gibt es die französischen Konsumausgaben, bevor 9.55 Uhr der deutsche Arbeitsmarkt im Fokus steht. Die Zahl der Arbeitslosen soll saisonbereinigt um 2.000 steigen, die Quote soll bei 6,9 % verharren. Betrachtet man die Tatsache, dass wir mitten im Frühjahr sind, darf man diese Zahlen als nicht unbedingt optimistisch bezeichnen. Sollte der Arbeitsmarkt noch schlechter ausfallen, dürften die Zinsphantasien weiter bestehen bleiben. 11 Uhr gibt es dann die Arbeitslosenquote und die Verbreaucherpreise aus der Eurozone. Bleiben letztere hinter den Erwartungen zurück, ist das für den Markt Wasser auf  die Mühlen der Hoffnung auf eine Zinssenkung durch die EZB. 14.30 Uhr melden die USA den Arbeitskostenindex, 14.55 Uhr wird das Redbook geöffnet, ehe der Chicago Einkaufsmanagerindex (15.45 Uhr) und das CB Verbrauchervertrauen (16 Uhr) den Tag an Daten aus Eurozone und USA abschließen.
Ganz sachte hat sich EUR/USD am Montag über die 1,31 gewagt. Der nächste Widerstand dürfte schon bei 1,3137 und dann um 1,3160 warten. Erst dann dürfte das Monatshoch bei 1,3201 in den Fokus rücken. Auf der Unterseite unterstützen 1,3030 und 1,2970. Interessant ist, dass die mögliche Zinssenkung dem Euro am Montag nicht gebremst hat.
Tendenz: neutral/leicht bullish weil der DAX treibt.


EURUSD
Der Dienstag beginnt schon 0.45 Uhr mit den Baugenehmigungen aus Neuseeland. Der Kiwi hat nach seiner Korrektur wieder in den Erholungsmodus gewechselt. Aktuell bewegt sich NZD/USD in der Nähe des Widerstands bei 0,8570. Ein Überschreiten könnte das Paar Richtung 0,8625 und dann zum Jahreshoch bei 0,8676 führen. Auf der Unterseite unterstützt die 0,8460.
Tendenz: bullish


NZDUSD

Japan meldet 1.50 Uhr die Einzelhandelsumsätze. Der Konsenz wurde schon mal leicht nach oben auf – 2,2 % korrigiert. Diesmal wird auf Jahresbasis sogar ein Unsatzplus von 0,5 % erwartet. Außerdem gibt es die Zahlen der Industrieproduktion. USD/JPY ziert sich weiter vor der 100. Nach der jüngsten Korrektur konnte das Paar einen Boden bei 97,50 bilden. Auf der Oberseite ist der erste Widerstand um 98,50 und dann bei 99 zu finden. Zuletzt sah es so aus, als ob die japanische Wirtschaft wieder ein wenig in Tritt kam, was für eine Stärkung des Yen sprechen würde. Ich rechne deshalb am Dienstag mit keiner neuen Attacke auf die 100. Deshalb:
Tendenz: neutral
USDJPY
Am Nachmittag lohnt sich noch ein Blick nach Kanada: Das BIP steht auf dem Plan. Erwartet wurde für den vergangenen Monat ein Wachstum von 0,2 % – unverändert zum Vormonat. Die Schwäche des US-Dollars zeigte sich am Montag besonders im USD/CAD. Das Paar rückt immer näher an die Parität heran. Support ist etwa bei 1,0125 zu finden. Dort könnte es zu einer Erholung kommen, denn das Paar ist im 4H-Chart völlig überverkauft und schreit förmlich nach einer Umkehr. Erstes Ziel 1,0164.
Tendenz: Das Paar ist überverkauft. Eine Gegenbewegung muss eingeplant werden.
USDCAD
Die Wunschanalyse ist heute Gold. Das gelbe Metall befindet sich auf seinem langen Pfad der Erholung an einem entscheidenden Punkt. Die 1.480 könnte der entscheidende Widerstand sein, der das Metall wieder unter Druck setzt. Dreimal hat der Widerstand jetzt gehalten (Pfeile). Hier könnte sich eine Topbildung zeigen, was für fallende Kurse sprechen könnte. Bestätigt wäre ein solches Szenario aber erst unter der Unterstützungsmarke von 1.455 USD. Auf der anderen Seite könnte ein nachhaltiges Überwinden der 1.480 auf weiteres Erholungspotential bis 1.540 eröffnet. Dagegen spricht allerdings der RSI, der wohl schon im Bereich um 1,505 in den überkauften Bereich geraten würde.
Tendenz: Neutral / eher bearish
Gold

 

Sonntag, 28. April 2013

Highlight aus Kanada: Handelsbilanz und Tagesausblick auf Montag

Die neue Woche wird von Daten und Nachrichten aus den USA und der Eurozone geprägt. Ich habe den Ereignissen einen ganzen Post gewidmet. Darüberhinaus gibt es nur noch die Handelsbilanz aus Kanada, welche die  Märkte besonders bewegen könnte. Am Donnerstag  erscheint sie-. Die Märkte erwarten ein zurückgehendes Defizit. Ob die Zahlen aus Kanada wirklich  für Bewegung sorgen muss sich zeigen. Am Donnerstag, 14.30 Uhr, werden auch die Anträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Handelsbilanz der USA gemeldet und die EZB startet mit ihrer Zinsentscheidung-Pressekonferenz. Da könnte Kanada fast ein wenig untergehen. Ich würdige das Ereignis aber trotzdem mit einem Blick auf den CAD.
USD/CAD hat in der vergangenen Woche einen scharfen Abverkauf hinter sich. Der Trend ist auch zum Auftakt in die neue Handelswoche intakt. Dies könnte das Paar in den Bereich 1,0125 führen. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass der Abverkauf demnächst zumindest eine Pause erfährt, denn das Paar ist inzwischen überverkauft. Die spannende Frage, ist wie der Markt diesen Modus abbaut. Dankbar ist eine Seitwärtsbewegung unterhalb der Widerstandszone 1,0180/90 und 1,0213. Denkbar ist aber auch eine Erholung bis 1,0250. Dann hätten die Bären das Zepter wieder aus der Hand gegeben. Sollte die 1,0125 nicht halten, rückt die 1,0080 in den Fokus und die Frage, ob USD/CAD mal wieder Kurs auf die Parität nimmt und unter die 1 rutscht. Viel wird hier auch von den US-Daten abhängen, die ich im ersten Teil des Wochenausblicks ausführlich beschrieben habe.
USDCAD
Neben den beschriebenen wichtigen Daten, gibt es weitere Termine, die man nicht versäumen sollte und die ich wie gewohnt im jeweiligen Tagesausblick besprechen werde. Am Montag gibt es einige interessante Termine aus der Eurozone und den USA. Am Vormittag gibt es eine Auktion italienischer 10-Jahres-Anleihen. 14 Uhr erscheinen die deutschen Verbraucherpreise, 14.30 Uhr der Kern PCE-Preisindex sowie die Privatausgaben in den USA und 16 Uhr die schwebenden Eigenheimverkäufe.
Dass EUR/USD am Montag einen entscheidenden Impuls erhält, ist wohl eher unwahrscheinlich. Am wahrscheinlichsten dürfte das Verbleiben des Paares in der Seitwärtsrange zwischen 1,2970 und 1,31 sein. Ein Versuch des Ausbruchs dürfte endlich sein, da sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite, einige Marken zu Widerstands- bzw. Unterstützungszonen verschmolzen sind. So wird man wohl auf die zweite Hälfte der Woche warten müssen, bis der nötige Impuls einen Ausbruch aus der Range auslösen könnte.
EURUSD

EZB & FED

Alles neu macht der Mai- ob das auch für den FOREX-Handel gilt? Wohl eher nicht. Aber ein paar neue Impulse für den Handel sind durchaus drinn. Alles beginnt am 1. Mai mit der Zinsentscheidung der Fed. Die US-Notenbank hat relative wenig Spielraum und es gab zuletzt durchaus auch kritische Stimmen, die ein Ende der ultralockeren Geldpolitik verlangen. Die Märkte hoffen dagegen, dass die Anleihekäufe der Fed noch lange weiter gehen. Angesichts der zuletzt schwachen Wirtschaftszahlen aus den USA und Ben Bernanke´s unbändigem Glauben an die heilende Wirkung von QE3, dürften die Märkte wohl noch eine Weile am Geldsegen der Fed erfreuen.
Nur einen Tag später folgt die EZB mit ihrer Zinsentscheidung. Die spannende Frage: Senkt die EZB den Leitzins. Angesichts der schwachen Daten aus der Eurozone rechnen die Märkte mit dieser Zinssenkung. Zumindest im DAX ist sich auch schon eingepreist, denn anders sind die Gewinne des deutschen Leitindex trotz teilweise deprimierender Zahlen, wie zum Beispiel beim ifo-Geschäftsklimaindex nicht zu erklären. Auch der Euro ist in der vergangenen Woche kaum unter Druck geraten, woraus ich schließe, dass die Devisenhändler offenbar etwas zurückhaltender sind. Ob die Zinssenkung wirklich kommt, ist kaum vorherzusagen. Einerseits könnten Volkswirtschaften Spaniens, Italiens und Griechenlands sicher gut einen besseren Zugang zum Kapitalmarkt gebrauchen, nur würde eine Zinssenkung diesen Effekt haben oder würde das billige Geld nicht vielmehr nur die Banken sanieren? Auf der anderen Seite gibt es Experten, die für Länder wie Deutschland eher höhere Zinsen verordnen würden. Was macht die EZB daraus? Eine spannende Frage. Ich rechne mit keiner Zinssenkung, weil die EZB, selbst weiß, dass der Effekt einer Zinssenkung aktuell sehr überschaubar bliebe. Mit einer Zinssenkung würde die Notenbank ihr ohnehin schon sehr beschränktes Instrumentarium zur Wirtschaftsstimulierung  praktisch auf Null reduzieren. Es ist also nicht ganz unwahrscheinlich, dass Mario Draghi auf die Politik verweist, die zunächst am Zuge ist.
Das dritte Highlight sind die Non Farm Payrolls am Freitag. Nach 88.000 soll es diesmal 150.000 Non-Agrar-Gehaltsabrechnungen mehr geben.  Angesichts der Tatsache, dass die US-Wirtschaft unter der Haushaltskonsolidierung offenbar doch stärker leidet, als es einige wahrhaben wollten, ein ehrgeiziges Ziel mit Enttäuschungspotential.
Es gibt noch einige andere interessante Termine. Am Mittwoch erscheinen die ADP-Arbeitsmarktdaten, ein wichtiger Indikator für die Non-Farm-Payrolls, sowie der Einkaufsmanagerindex aus den USA. Am Donnerstag gibt es die Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sowie die US-Handelsbilanz und am Freitag folgt noch die Arbeitslosenquote. Nicht übersehen sollte man den Einkaufsmanagerindex aus China, der am Mittwoch veröffentlicht wird.
EUR/USD hat sich in der vergangenen Woche kaum bewegt. Das Paar bewegte sich um 1,3050. Generell bewegte sich EUR/USD zwischen 1,2970 und 1,31. In der neuen Woche könnte das Paar aus dieser Ranch ausbrechen. Bei einer Zinssenkung durch die EZB muss man wohl die 1,2770 im Auge behalten, kommt keine Zinssenkung dürfte der Euro deutlich an Wert gewinnen. Erstes Ziel wäre die 1,32. Die spannende Frage ist, ob die Märkte eine Zinssenkung in EUR/USD schon eingepreist haben. Sollte dies der Fall sein, könnte 1,3320 das Ziel sein. Auf der anderen Seite dürfte der DAX schwere Verluste erleiden, was eventuell auch den Höhenflug des Euros begrenzen würde. Man sollte also den Markt genau beobachten und nicht zu viel riskieren.

EURUSD



Der große Vorteil des Reichtums besteht darin, dass man keine guten Ratschläge mehr zu hören bekommt.

 

Aristoteles Onassis

Samstag, 20. April 2013

Neue Form des Trading!

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Freitag, 19. April 2013

Performance


 

Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu. 

 

Danny Kaye

Guten Morgen

Guten Morgen. Zum Wochenschluss fehlen im Terminplan fundamentale Impulse aus der ersten Reihe. In den USA beginnen die Tagungen der G20-Finanzminister sowie von IWF und Weltbank. Außerdem auf dem Programm: Daten zur Entwicklung der heimischen Erzeugerpreise (8 Uhr), die Leistungsbilanz der Eurozone (Februar, 10 Uhr) sowie Daten aus der italienischen Industrie (Aufträge und Umsatz Februar, 10 Uhr). Quartalszahlen kommen heute u.a. noch von General Electric und McDonald´s. In Asien verbuchen die Märkte am Morgen überwiegend Gewinne. Der Dow-Future legt zu und notiert bei 14.471 Punkten. Die aktuelle DAX-Indikation: +0,1%. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Start in den Tag.

Donnerstag, 18. April 2013

$300 EUR/USD Prediction Competition

$300 EUR/USD Prediction Competition


Predict the exact closing price of the EUR/USD this week and win a $300 bonus straight in your MT4 account.

All predictions must be posted until 13:00 GMT this Friday the 19th of April.

Each client is allowed one prediction.

The $300 No Deposit Bonus will be credited in the winners MT4 account. The bonus cannot be withdrawn however any profits derived from trading with the free bonus are withdrawable.

In order to participate you must maintain a live account with XEMarkets. If you are not a live account holder you may open an account here -> www.xemarkets.com/fb




Daten aus einigen Ländern

Daten aus allen Ländern
01:50 JPY Handelsbilanz Japan
Die Leistungsbilanz ermittelt die preisliche Differenz zwischen den exportierten und den importierten Waren. Dies kann einen sehr guten Einblick geben in die „Gesundheit“ und den aktuellen Stand der Wirtschaft.
Der letzte Wert war hier -1,09T. Es wird eine kleine Veränderung auf -0,92T prognostiziert. Wenn der Wert größer ist als erwartet sollte dies bullisch für den JPY sein. Wenn der Wert kleiner ist als erwartet sollte dies bärisch sein.
03:30 AUD  NAB vierteljährlicher Konjunkturoptimismus Australien
Der vierteljährliche Konjunkturoptimismus NAB in Australien wird auf Grund einer Stichprobe von 1000 Firmen ausgewertet. Damit kann die aktuelle wirtschaftliche Lage gut hochgerechnet werden.
Wenn der Wert über 0 ist, bedeutet dies, dass es eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage gibt.
Bei der letzten Messung kam ein Wert von -5 heraus. Einen Prognosewert gibt es leider nicht. Aber eine bessere Lesung sollte bullisch sein. Im Gegensatz dazu sollte eine bärische Lesung bärisch sein.
10:30 GBP Einzelhandelsumsätze  (Monat)
10:30 GBP Einzelhandelsumsätze  (Jahr)
Die Einzelhandelsumsätze werden aus einer Stichprobe von sehr vielen Kaufhäusern gemacht. Um diesen Wert besser vergleichen zu können und auch um einen besseren Indikator über den ganzen Einzelhandel zu machen werden sowohl große als auch kleine Einzelhändler befragt.
Der letzte Wert (Monat) war hier eine Steigerung von 2,1%. Erwartet wurde massiver Rückgang auf -0,8%. Wenn der Wert größer ist als erwartet sollte dies bullisch für den GBP sein. Wenn der Wert kleiner ist als erwartet sollte dies bärisch sein.
Der letzte Wert (Jahr) war hier eine Steigerung um 2,6%. Erwartet wurde wie bereits beim Monatswert ein sehr massiver Rückgang auf -0,6%. Also sogar ein Rückschritt für die Wirtschaft. Wenn der Wert größer ist als erwartet sollte dies bullisch für den GBP sein. Wenn der Wert kleiner ist als erwartet sollte dies bärisch sein.

Arbeitslosenzahlen aus den USA

14:30 Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA
14:30 weitergeführte Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA
 Einmal in der Woche werden aus den USA die Anzahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe verkündet. Diese Veröffentlichung ist jede Woche sehr wichtig und es wird immer eine hohe Volatilität erwartet.
Hier kann man sofort sehen, wenn es der Wirtschaft schlechter geht. Dann werden sehr viele neue Anträge eingereicht.
Daher ist dies ein sehr guter Indikator für die aktuelle wirtschaftliche Lage der USA. Vor allem auf Grund der Fiskalklippe ist es wichtig, wie viele neue Arbeitslose es sind.
Der letzte Wert war 346K (=346000). Erwartet wird eine leichte Steigerung der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe um 4000. Wenn dieser Wert steigen sollte, sollte dies bärisch für den USD sein. Im Gegensatz dazu wäre ein geringerer Wert, also noch weniger Arbeitslose als erwartet bullisch für den USD sein.
Außerdem werden immer noch die weitergeführten Anträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Dort ist es wichtig, wie viele Arbeitslose vermittelt werden konnten. Bei einer guten wirtschaftlichen Lage werden viele Arbeitslosen eingestellt und der Wert sinkt somit.
Der letzte Wert war 3.079K (=3079000). Erwartet wird wieder ein kleiner Rückgang um 4Tausend Menschen. Wenn dieser Wert steigen sollte, sollte dies bärisch für den USD sein. Im Gegensatz dazu wäre ein geringerer Wert, also noch weniger Arbeitslose als erwartet bullisch für den USD sein.
16:00 Philly Fed Herstellungsindex
Der Philly Fed Herstellungsindex wird einmal im Monat herausgegeben.
Hier werden 250 „Manufakturen“ stichprobenartig gefragt, wie sie ihre aktuelle Auftragslage sehen, wie viel sie exportieren wollen, wie viel sie produzieren und wie viele Arbeiter sie beschäftigen um mal einige der einbezogenen Werte zu nennen.
Der Referenzwert ist die 0. Wenn der Wert höher ist, wird eine verbesserte Einschätzung abgegeben und umgekehrt.
Der letzte Wert war hier 2,0. Die Prognose geht von einer Steigerung auf 3,0 aus. Wenn der Wert noch weiter steigen sollte, sollte dies bullisch sein.
17:00 CAD Rede des Gouverneurs der Bank of Canada
Marc Carney ist der Gouverneur der Bank of Canada seit 2008. Als Leiter der Zentralbank hat er einen sehr hohen Einfluss auf den CAD, weil er unter anderem über die zukünftigen wirtschaftlichen Entscheidungen schon etwas verrät, z.B. wie locker die Wirtschaftspolitik ist etc.
Man weiß bisher noch nicht, wann der folgende Termin stattfindet und zu welcher Uhrzeit:
OFFEN: EUR Spanische 10 Jahres Obligacion Auktion
Spanien verkauft 10 Jahres Anleihen. Diese Anleihen sorgen dafür, dass die jährlichen Verluste ausgebügelt werden.
Der Wert hat einen Einfluss auf das Vertrauen der Märkte in Italien.
Der letzte Wert war 4,898. Wenn der Wert größer ist als der letzte sollte dies bärisch für den EUR sein. Wenn der Wert kleiner ist als erwartet sollte dies bullisch sein, weil man Spanien mehr Vertrauen zeigt.
Wie immer diente mir die Quelle http://de.investing.com/economic-calendar/

Dienstag, 16. April 2013

Schlechte Konjunkturaussichten erschüttern Euro nicht !

Es war ein gebrauchter Tag, zumindest für mich. Die Konjunkturerwartungen des ZEW lagen deutlich unter den Prognosen und sollten die Märkte eigentlich in Depression versetzen. Die Märkte tickten aber anders und freuten sich über gelungene Anleiheauktionen in Spanien und Italien. Ob das die Eurozonen-Konjunktur wirklich beleben kann? Wohl eher nicht, aber das ist den Märkten gerade egal und so endete ein mit Bedacht gesetzter EUR/USD-Short im Stop Loss.
Warum tat er das? Nun, die Märkte ticken völlig anders. Schlechte Nachrichten sind für die Märkte aktuell wieder gute Nachrichten. Da nicht nur die Zahlen aus der Eurozone deprimierend sind, sondern auch die US-Daten immer besorgniserregender werden, werden die Märkte wieder risikofreudiger und investieren unter anderem in den Euro. Aktuell können sich die Märkte darauf verlassen, dass die Notenbanken alles tun, um die Wirtschaft anzukurbeln. Wie man später mal aus dem Kreislauf wieder aussteigen möchte, fragt sich aktuell keiner.  Und so war heute völlig egal, welche Daten gemeldet wurde, sie Nutzen den Risikoanlagen. Die Märkte fühlen sich sicher, bis zur nächsten Krisenverschärfung.
Nachdem EUR/USD die Widerstandregion 1,3140/60 doch recht zügig überwunden hat, stehen auf dem Weg nach Norden die 50 %-Fibo-Linie bei 1,3230 und die Region 1,3330/45 im Weg. Während der erste Widerstand überwindbar erscheint, dürfte bei 3330/45 doch eine etwas höhere Hürde bereitstehen.
EURUSD
Auf der Unterseite bieten die ehemalige Widerstandsregion 1,3160/40 und 1,3118 (38,2 %-Linie des Fibonacci) Support. Es sieht also alles nach einem starken Support aus. An Terminen gibt es 11.30 Uhr eine Auktion 10-jähriger deutscher Anleihen und 20 Uhr das Beige Book. Außerdem melden sich wieder einige Herren des FOMC zu Wort. Auch US-Finanzminister Lew hat offenbar noch nicht alles gesagt und erzählt morgen noch mehr. Dass der Euro dadurch unter Druck gerät ist wohl eher unwahrscheinlich.
Ein wichtiger Tag steht für die Händler des Loonie. Die Bank of Canada gibt ihren Zinssatz bekannt und erklärt die Geldpolitik (16 Uhr). Außerdem spricht Gouverneur Mark Carney. Interessant wird, ob die Bank vor dem Hintergrund der globalen Konjunkturschwäche Druck verspürt, geldpolitisch einzugreifen. Wahrscheinlich ist, dass es keine Änderungen in der Geldpolitik gibt. Interessant wird, ob die Bank of Canada die Zukunft genauso rosig sieht wie der IWF, der zwar ein schwaches Europa sieht, aber ansonsten mit einer baldigen Erholung der Konjunktur rechnet. USD/CAD hat nach seinem überkauften Modus zuletzt ein wenig korrigiert, ohne den Aufwärtstrend zu gefährden. Sollte die Bank of Canada am Mittwoch rosige Aussichten für die kanadische Konjunktur sehen, könnte das Paar allerdings weiter unter Druck geraten und der Trend brechen. Unter 1,02 dürfte es bei 1,0160 noch einmal Unterstützung geben. Auf der Oberseite droht bei 1,0260 eine Topbildung. Darüber wartet bei 1,0280 und1,0330 Widerstand.
USDCAD
In der Nacht, 0.45 Uhr, Meldet Neuseeland die Verbraucherpreis-Inflation für das letzte Quartal. Nach der Rallye bis 0,8676 korrigierte NZD/USD scharf und verlor innerhalb von vier Tagen fast 300 Pips. Der Ausbruch unter den übergeordneten Aufwärtstrend darf aber wohl als Fehlausbruch gewertet werden. In dieser Woche nahm der Kiwi die Rallye wieder auf. Widerstände dürften bei 0,8515/75, 0,8625/76 zu finden sein. Auf der Unterseite ist bei 08445 mit Support zu rechnen. Sollte der nicht halten, wäre ein Abverkauf bis 0,8350 möglich. Dieses Szenario ist aber derzeit eher unwahrscheinlich.
NZDUSD